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4 Schlüsselfaktoren für beschleunigte Produktdesignabläufe

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17. April 2018

Viele Unternehmen suchen derzeit nach Wegen zur Verbesserung ihrer Produktdesignabläufe, um trotz der zunehmenden Produktkomplexität und des steigenden Wettbewerbs ihren Erfolg zu sichern. Lösungen zu finden, die tatsächlich die gewünschten Verbesserungen bewirken, nimmt aber meist viel Zeit in Anspruch. Außerdem sollten Unternehmen in der Situation bereit sein, sich notfalls auch von alten, liebgewonnenen Ansichten und Praktiken zu verabschieden.

All die Probleme und Bauchlandungen der Vergangenheit einer kritischen Überprüfung zu unterziehen, ist immer eine Herausforderung, und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Firmen sich schwer damit tun, Ansatzpunkte für die nötige Prozessoptimierung zu identifizieren. Um Ihnen auf diesem Weg ein wenig weiterzuhelfen, haben wir vier wichtige Faktoren identifiziert, die Sie bei der Verbesserung der Designprozessen mit Blick auf den Produkt-Lebenszyklus berücksichtigen sollten:

1. Etablieren Sie flexible und skalierbare Prozesse

Zwar gibt es in den meisten Unternehmen allgemeine Leitlinien für die Implementierung von Produktdesignprozessen, aber letztlich hat doch jede Firma ihre ganz spezifischen Anforderungen. Wenn Sie sich nur auf diese allgemeinen Leitlinien verlassen, ohne ihre persönlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, fliegen Sie quasi blind. Aber wie können Sie Ihre aktuellen Prozesse evaluieren? Und wie finden Sie Ansätze, um diese mit Blick auf den Geschäftserfolg zu verbessern?

Im ersten Schritt sollten Sie sicherstellen, dass Sie über eine klare und umfassende Produktentwicklungsstrategie verfügen, die Ihre Forschungsarbeit und Ressourcen ebenso abdeckt wie Zeitrahmen und Erwartungen.

Mithilfe einer solchen Strategie können Sie Ihre spezifischen Ziele und Anforderungen präzise herausarbeiten. Diese neu gewonnene Perspektive bietet Ihnen dann die Möglichkeit, Prozesse einzurichten, die diese Ziele unterstützen. Gleichzeitig lassen sich so aber auch die bestehenden Prozesse identifizieren, die modifiziert oder komplett eliminiert werden müssen.

Product Lifecycle Design Processes

2. Halten Sie Ihre Prozesse in Bewegung

Bei den immer kürzeren Produktlebenszyklen von heute kann jede Verzögerung im Designprozess Sie in der Entwicklungsphase oder bei der Einführung deutlich zurückwerfen. Um solche Situationen zu vermeiden, empfiehlt es sich oft, die vorhandenen Workflows zu überprüfen und gezielt nach Effizienzschwachstellen zu suchen.

Wichtige Fragen sind in dem Zusammenhang unter anderen: Sind die richtigen Personen in den Prozess involviert? Sind die Workflows eindeutig und intuitiv? Gibt es klare Verantwortlichkeitsstrukturen? In welchen Phasen stauen sich die Abläufe vor allem? Antworten auf diese Fragen verschaffen Ihnen die nötigen Erkenntnisse, um Ihre Workflows zu optimieren und so letztlich auch die Designabläufe zu beschleunigen. 

Dann wäre da noch die Toolfrage. Denn, um Ihre Workflows und Prozesse optimieren zu können, benötigen Sie die richtigen Tools. Haben Sie eine Lösung fürs Product-Lifecycle-Management? Gestattet Ihr derzeit genutztes System die individuelle Anpassung von Workflows und benachrichtigt es zum richtigen Zeitpunkt die entsprechenden Mitarbeiter? 

Falls Ihre bestehenden Tools hier Schwächen haben, sodass Sie Produkte nicht über deren gesamten Lebenszyklus verfolgen können, wäre auch das ein wichtiger Ansatz für Verbesserungen. 

3. Kommunizieren Sie Echtzeit-Produktdaten 

Ebenfalls entscheidend ist, dass Ihre Design- und Produktionsteams jederzeit schnell und einfach auf aktuelle, korrekte Informationen zugreifen können. Eine gute Kommunikation im Designbereich hilft, Ideen und Konzepte einfach auszutauschen, die Ausrichtung und Zusammenarbeit Ihrer Teams zu verbessern und Ihre Prozesse zu beschleunigen. 

Nicht vergessen sollte man bei alldem auch die effiziente Weitergabe und Verarbeitung von Feedback. Wenn Ihre Teams Feedback im Rahmen standardisierter Abläufe erhalten und sichergestellt ist, dass die entsprechenden Informationen korrekt kommuniziert werden, ist das für die Zusammenarbeit und die Synergie im gesamten Unternehmen Gold wert. Natürlich kann sich die Art, wie Sie Informationen an Ihre Teams weitergeben je nach Branche und Unternehmen deutlich voneinander unterscheiden, aber dennoch gilt für alle Bereiche: Stellen Sie sicher, dass Ihre Tools beim Austausch von Designkonzepten Ihre spezifischen Anforderungen optimal unterstützen.

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4. Messen Sie die Prozess-Performance 

Nur wenn Sie die Prozess-Performance im Blick behalten, können Sie Schwachstellen identifizieren. Das bedeutet aber auch, dass Sie über Product-Lifecycle-Tools verfügen sollten, die Ihnen die nötige Transparenz bieten, um Engpässe, Performance-Probleme oder andere Ineffizienzen klar erkennen zu können. Die richtigen Tools sollten in der Lage sein, Sie in jeder Phase mit präzisen, gut zu erfassenden Angaben zum jeweiligen Produktstatus zu versorgen. 

Falls Ihr aktuelles System Ihre Prozesse in einer übermäßig komplizierten Form abbildet, ist es vermutlich an der Zeit, sich nach anderen Optionen umzuschauen.

Prozessoptimierung und digitale Transformation sind kontinuierliche Projekte, die einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem lassen sich Prozesse nur dann auch im Detail verbessern, wenn alle Beteiligten mit großem Engagement eng zusammenarbeiten. Wenn Sie die oben genannten Faktoren berücksichtigen, sollten Sie aber in der Lage sein, Probleme zu identifizieren und geeignete Ansatzpunkte zu finden, um Ihre Produktdesignprozesse zu beschleunigen. 

Was tun Sie heute, um Ihren Designprozess zu beschleunigen? Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Erfolge, aber auch Ihre Fehlschläge, mit uns teilen würden. So können wir alle voneinander lernen.



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