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So steigern Sie mit Stammdatenverwaltung die Effizienz und treiben die Innovation voran

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18. März 2019

Das Produktmanagement sollte die Innovation vorantreiben. Und ganz gleich, ob diese Innovation schrittweise erfolgt oder ob sie mit einem Knall vollzogen wird, Verbraucher erwarten von Marken heute ganz einfach kontinuierliche Innovation.  So zeigt eine Nielsen-Studie, dass 63 % aller Kunden es schätzen, wenn ein Hersteller neue Produkte auf den Markt bringt. Aber Innovation entsteht nicht, indem Sie einfach nur Ihr F&E-Budget aufstocken. Die Beratungsgesellschaft Booz & Company (jetzt Teil von PwC) hat herausgefunden, dass Marken, die umfangreich in F&E investieren, nicht innovativer sind als andere, die das nicht tun.

Was aber kann man tun, wenn die Verbraucher Innovation einfordern, mehr F&E-Mittel diese aber nicht beschleunigen?  An diesem Punkt kommen Daten ins Spiel. Wenn Sie die Mechanismen für die Verwaltung, Anreicherung und Weitergabe der Daten verbessern, mit denen Ihre Businesssysteme und Workflows arbeiten, steigert das die Effizienz und ermöglicht Prozesse, die ein deutlich höheres Maß an Innovation und Businessnutzen unterstützen.  Zudem können Sie unternehmensweit datenbasierte und damit fundiertere Entscheidungen treffen.

 How MDM and innovation go hand in hand

 

Workflow-Herausforderung: fehlende und ungenaue Daten

Selbst in den erfolgreichsten Unternehmen stößt man häufig auf erschreckend ineffiziente Produktentwicklungsprozesse. So ist die Frühphase von Ideenfindung und Design in der Regel von zahlreichen Gesprächen, E-Mails, Anrufen und Excel-Tabellen geprägt – Informationen, die nicht systematisch erfasst werden und somit spätere Projektphasen nicht unterstützen können (wenn sie denn dann überhaupt noch auffindbar sind).  Dieser fahrlässige Umgang mit Daten unterstützt die Produktentwicklung nicht und behindert sogar die Innovation, da so Input aus einer wichtigen Entwicklungsphase quasi unter den Tisch fällt. 

Das Resultat? Potenziell wertvolle Ideen und Ansätze können nicht in den Entwicklungsprozess einfließen, da sie möglicherweise nur einmal im Meeting geäußert wurden und niemand sie protokolliert hat.  Letztlich ist das eine Workflow-Herausforderung, weil wichtige Entscheidungen zu Produkten, Marketing, Engineering, Vertrieb, Kundenservice und anderen Unternehmensbereichen in dem Fall nicht auf allen Daten basieren.

Produktentwickler können Kaufmuster der Kunden nicht nachvollziehen. Marketingteams tun sich schwer damit, kommende saisonale Designs zu verstehen. Vertrieb und Kundensupport können Verbrauchern keine relevanten Produkte präsentieren oder aktuelle Produktdaten über alle Kanäle hinweg verwenden, was das Kundenerlebnis schwächt.

Hier ist die Fähigkeit gefordert, durch die unternehmensweite Identifizierung von Produktdaten und Performance sowie die Verknüpfung und Syndizierung von Daten zu Produkten, Kunden, Standorten, Mitarbeitern und Lieferanten Produktinitiativen zu unterstützen. Und genau dabei kann Stammdatenverwaltung helfen.

 

Workflow-Lösung: mehr Datenqualität

Stammdatenverwaltung bietet aufgabenbasierte Strukturen, Workflows und Zugriffsrechte und verbessert den Produktlebenszyklus durch mehr Datenqualität. Sie bringt Ordnung ins Datenchaos, indem sie zahlreichen Beteiligten die Möglichkeit bietet, Daten einzusehen und zu nutzen, die zuvor in zahllosen individuellen Formaten gespeichert wurden. Sie können Ihre Systeme mit integrierten Workflows für die Produktentwicklung versorgen, die Ihnen eine 360°-Rundumansicht von Produkten und Kunden bieten.

Das steigert letztlich auch die Qualität Ihrer Produkte und Services. Die überwiegende Mehrzahl aller neuen Produkte erweist sich heute als Fehlschlag. So überleben im Konsumgüterbereich 85 % der Neueinführungen die ersten zwei Jahre nicht. Einer der Hauptgründe? Schwache Geschäftsmodelle, die es beispielsweise nicht zulassen, Produkte im Geschäft und online anzubieten. Bei Elektronik geht es vor allem um schnelle Markterfolge. Elektronikanbieter müssen so frühzeitig wie möglich einen Umsatzvorsprung erzielen, da die Frühphase des Prozesses am ertragreichsten ist.

Bei Konsumgütern, Elektronik und anderen Produktbereichen verbessert Stammdatenverwaltung zahlreiche Phasen der Produktentwicklung, von der Ideenfindung über die Vermarktung bis hin zur Omnichannel-Bereitstellung. Mithilfe integrierter Produktinformationen können Sie Produkte schneller einführen, ihren Wert in allen Kanälen kommunizieren und dank zeitnah verfügbarer Daten den Verkaufszyklus sofort initiieren. Produktmanagement, Marketing, Vertrieb und Kundenservice können auf Multidomain-Daten zugreifen, um Angebot und Nachfrage, Preismodelle, Sortimente, Bestand, Verkauf, Qualität und Verbrauchergewohnheiten besser nachzuvollziehen und so die künftige Produktentwicklung zu verbessern.

Das optimiert auch die Produktlinienplanung. Produktmanager können strukturierte, hochwertige Spezifikationsdaten heranziehen und diese mit Performance-Daten abgleichen. So lässt sich bestimmen, welche Produkte man weiterführen sollte, welche eingestellt werden können und welche man intensiver bewerben muss.  Die Vielzahl verfügbarer Daten lässt Produktmanager und Händler dabei erkennen, in welchen Bereichen zusätzliche Produkte strategisch sinnvoll wären. Wenn zum Beispiel eine bestimmte Sportbekleidungslinie gut läuft, könnte man sie um ähnliche Artikel erweitern und so ihren Erfolg weiter ausbauen. Durch die Integration von Daten schafft Stammdatenverwaltung eine Feedback-Schleife, die für Unternehmen die Produkt-Performance transparent macht.  Sie können diese Informationen dann wiederum in die Produktlinienplanung einfließen lassen, um mit datenbasierten Entscheidungen mehr Umsatz zu generieren.  

All diese Businessoptimierungen gehen auf eine höhere Datenqualität zurück. Stammdatenverwaltung unterstützt Sie dabei als zentralisiertes Hub für die Verbesserung der Genauigkeit und Vollständigkeit kritischer Daten zu Produkten, Kunden, Lieferanten, Standorten und vielem mehr.  Zudem hilft sie Ihnen, die Kosten für die Datenpflege und die Verwaltung zahlreicher Datendubletten zu reduzieren. Da obendrein alle Domains miteinander vernetzt sind, werden in der Stammdatenlösung vorgenommene Änderungen oder Aktualisierungen nahezu in Echtzeit an alle anderen Speicherorte kommuniziert.

 

Mehr Struktur: Mehr Effizienz und Innovation

Unzureichende Datenqualität und ineffiziente Prozesse können die Innovation und den Geschäftserfolg ausbremsen. Nutzt man Stammdatenverwaltung, um den Produktlebenszyklus zu verbessern, wirkt sich das positiv auf zahlreiche Geschäftsergebnisse aus.  Vollständige, integrierte Daten optimieren nachhaltig die Ideenfindung. Sie können Kunden- und Vertriebsdaten gezielt in die Produktgestaltung einfließen lassen. Sie können Neueinführungen bei verringerten Kosten beschleunigen und Kommunikationslücken schließen. Das verbessert das Onboarding und den Kundenservice. Zudem unterstützen Sie so neue Geschäftsmodelle und Initiativen, zum Beispiel die Einrichtung und Erweiterung von Online-Kanälen zur Unterstützung Ihrer stationären Präsenz. Sie verwandeln Daten in eine strategische Ressource, die Planung, Entwicklung, Beschaffung und Verkauf unterstützt und dem Kunden klaren Mehrwert bietet. 

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Arbeiten Sie mit mehreren Prozessen, die nicht so effizient sind, wie sie sollten? Teilen Sie Ihre Erfolge oder Herausforderungen in den sozialen Medien.


Willem Van Dijk is vice president of account management at Stibo Systems. With more than 15 years of data experience, he has held numerous leadership positions in North America, Europe, and Asia-Pacific. Prior to his current role, he started and managed Stibo Systems’ Australia presence.
Willem Van Dijk ist Vice President Account Management bei Stibo Systems. In mehr als 15 Jahren Erfahrung im Datenumfeld hat er eine Vielzahl von Positionen in Nordamerika, Europa und Südostasien innegehabt. Bevor er zum Vice President ernannt wurde, war er mit der Gründung und der Leitung der Stibo Systems Niederlassung in Australien betraut.


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