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Produktneueinführungen im Turbo-Tempo gefällig? Entdecken Sie, wie Produktdatensyndizierung Ihnen hilft, Marktanforderungen zu erfüllen und ROI zu generieren.

Autor: Ian Piddock
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28. Februar 2019

Einer der Gründe für den verblüffenden Erfolg von Amazon liegt in der schier unglaublichen Zahl der vertriebenen Produkte – nach neuesten Zählungen sind es allein in den USA 564 Millionen einzelne Artikel. Damit ist Amazon kein simpler Online-Shop, sondern vielmehr eine Shopping-Suchmaschine.

Als Stammdatenverantwortlicher im Einzelhandel wären Sie vermutlich gerne auch so erfolgreich. Dazu müssen Sie aber in der Lage sein, neue Produkte schnell und zuverlässig auf den Markt zu bringen. Und das geht nur mithilfe von Produktdatensyndizierung. Neueinführungen werden in der Regel nicht durch Logistikprobleme oder produktseitige Schwierigkeiten ausgebremst. Meist knirscht es ganz einfach bei der Verarbeitung des digitalen Produktzwillings – und damit meine ich die Produktstammdaten.Im Idealfall sollten Sie in der Lage sein, alle Stammdaten zu einem Produkt zu konsolidieren und sie in Ihrem Katalog oder auf der Website zu veröffentlichen.

Discover Product Data Syndication to Meet Market Demands and Achieve ROI

Produktqualität alleine reicht heute nicht mehr aus, um Kundenbindung aufzubauen. Wie am Fall von Amazon deutlich wird, benötigt man dazu neben Produktvielfalt auch einen guten Kundenservice. Und natürlich sollte man in der Lage sein, schnell zu liefern.

Wenn Sie Verbraucher dazu bringen wollen, ihren gesamten Bedarf über Ihre Website zu decken, sollten Sie also ein möglichst breites Sortiment anbieten und stets die neuesten Produkte im Programm haben. Schnelligkeit ist heute eine entscheidende Leistungskennzahl. Wenn Ihre Kunden die Werbung für ein neues Smartphone oder einen Bluetooth-Lautsprecher sehen, erwarten sie, dass sie diese Artikel auch sofort auf Ihrer Website finden können, und nicht erst in einer Woche.

Durchaus verständlich also, dass man als Einzelhändler durch Größe und Schnelligkeit mehr Kunden anzieht.

Will man in der Liga mitspielen, muss man Staufaktoren, Engpässe und manuelle Prozesse vermeiden, um das Onboarding neuer Produkte zu beschleunigen.  Außerdem kostet ein langwieriger Onboarding-Prozess nicht nur Zeit, er bindet auch Mitarbeiter, die derweil gewinnträchtigere Aufgaben erledigen könnten.

Langsames Produkt-Onboarding kann viele Gründe haben. Oft sind unterschiedliche Datenformate und Bereitstellungsmethoden das Problem. Das heißt, der Händler muss die von Herstellern und Lieferanten eingehenden Produktdaten anpassen, um sie in seinem Katalog oder Online-Shop nutzen zu können.

Oder aber die Dinge liegen genau andersherum, und der Hersteller muss sich mit zahlreichen verschiedenen Datenformaten für seine Handelspartner herumquälen. In manchen Fällen gibt der Handel das Format vor, in anderen Fällen tut das der Hersteller.

An den Folgen ändert das letztlich nichts: Abweichende Datenformate verlangsamen so oder so das Onboarding.


So schließen Sie die Lücke.

Mithilfe von Produktdatensyndizierung lässt sich das Produkt-Onboarding deutlich beschleunigen. So kann man sein Sortiment zügig ausweiten und dennoch Datenkonsistenz sicherstellen.

Einzelhändler, die Produktdaten nicht in ihrem bevorzugten Format erhalten können, müssen diese konvertieren.  Und genau das übernimmt die Produktdatensyndizierung. Sie verbindet isolierte Datensysteme und übersetzt die Datenformate der Anbieter in die des Einzelhändlers.  Dieser Service schließt die Lücke zwischen Lieferanten und Einzelhändlern und beschleunigt das gesamte Produkt-Onboarding.

Über Produktdatensyndizierung kann der Lieferant seine Daten in seinem bevorzugten Format hochladen (z. B. als Excel-Datei), und das System überträgt sie an den Empfänger entsprechend dessen Systemanforderungen (z. B. als xml-Datei).

Um die Anforderungen des Empfängers zu erfassen, muss der Lieferant seine Produktdaten nur einmal gegen das Datenmodell des Einzelhändlers mappen.  Anschließend erfolgt das Produkt-Onboarding als nahtloser, automatisierter Prozess.  Zudem kann sich der Service mit dem Content-System des Lieferanten verknüpfen und verschiedene Dinge automatisch ausführen:

  1. Datenimport im Format des Lieferanten
  2. Datenauswahl nach den Anforderungen des Einzelhändlers
  3. Datenmapping, -transformation und -bearbeitung (eine besonders wichtige Funktion, da so Maßeinheiten und lokale Beschreibungen angepasst werden können)  Aus Zoll werden Zentimeter, Größe 50 erscheint als XL und aus der Farbangabe Aqua wird Türkis – ganz nach den Präferenzen des Einzelhändlers.
  4. Daten validieren
  5. Daten generieren
  6. Die so integrierten Datensätze können Sie im bevorzugten Format in allen Vertriebskanälen veröffentlichen, im Stammdatensystem ebenso, wie im Online-Shop oder in gedruckten Werbemitteln.

 

Es geht noch cleverer.

Eine Datensyndizierungslösung muss formatagnostisch angelegt werden und so konzipiert sein, dass sie möglichst viele Stolpersteine aus dem Produkt-Onboarding entfernt.

Aus diesem Grund überspringen manche Einzelhändler einen Schritt, integrieren eine API in die Syndizierungslösung und sorgen so für einen noch höheren Automatisierungsgrad.

So verfahren vor allem sehr große Einzelhändler, wie Home Depot, Walmart, Wayfair und Amazon. Über eine API lassen sich Produktdaten von der Syndizierungslösung direkt in das E-Commerce-System des Händlers einspeisen.

Die Syndizierungslösung ist sogar in der Lage, das Datenmodell des Einzelhändlers zu unterstützen. Entsprechen die Produktdaten nicht den Anforderungen des Datenmodells des Einzelhändlers, informiert ein Validierungsprozess den Lieferanten automatisch über fehlerhaften oder unzureichenden Content und fordert ihn auf, neue Daten hochzuladen.

Zudem kann der Händler dabei sein Datenmodell jederzeit aktualisieren. Der Lieferant wird über die Änderungen informiert, sodass er seine Produktdaten aktuell halten kann.

 

Stibo Systems' Product Data Syndication

Die direkte Integration der Datensyndizierungslösung über eine API ist zweifellos besonders clever, da sie das Onboarding ganz ohne Abstriche bei der Datenqualität beschleunigt. Die Lösung eliminiert fehlerbehaftete Prozesse und stellt Datenkonsistenz sicher. Insgesamt führt sie zu einer Win-Win-Win-Situation für Hersteller, Lieferanten und Einzelhändler, da sich alle Beteiligten wieder verstärkt ihren Kernaufgaben widmen können.

Sie würden gern mehr über Produktdatensyndizierung erfahren, und wie sie zusammen mit einer Stammdatenlösung genutzt werden kann? Hier gibt's mehr dazu.


As Director of Solution Strategy for Product Master Data Management at Stibo Systems, Ian helps organizations to optimize their business outcomes through the delivery of technology solutions that support digital transformation initiatives. Ian has more than 15 years of experience in the enterprise software industry and a keen eye for where customers can capitalize on data and digital innovation.
Als Director Solution Strategy für die Produktstammdatenverwaltung bei Stibo Systems hilft Ian Piddock Unternehmen, mit Technologielösungen, die die digitale Transformation unterstützen, ihre Geschäftsergebnisse zu optimieren. Piddock ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich Unternehmenssoftware aktiv. Mit geschultem Blick erkennt er schnell und präzise, wo und wie Unternehmen von ihren Daten sowie von der digitalen Innovation profitieren können.


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