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Datenagilität und deren nachhaltige Auswirkungen auf das Versicherungswesen

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20. November 2017

In den kommenden 15 Jahren werden sich die Produkt- und Serviceangebote, mit deren Hilfe wir unsere finanzielle Absicherung planen, managen und vorhersagen, grundlegend ändern. Digital versierte, nicht in traditionellen Strukturen gefangene Versicherer werden mit anspruchsvollen Nutzererlebnissen und individuell abgestimmten Produkten gegen die Massenmarktangebote der etablierten Versicherungsgesellschaften antreten.

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Wer in dem Umfeld in der Lage ist, neue und vielleicht sogar revolutionäre Versicherungsprodukte und Businessprozesse zu entwickeln, wird die Nase vorn haben. Aber um das schaffen zu können, ist ein deutlich höheres Maß an Datenagilität gefordert.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Versicherer ihre Kunden besser kennenlernen – genauer gesagt, sie müssen neue Kundenanforderungen genauer vorhersehen können und zeitnah entsprechende Lösungen bieten. Daten sind dabei das zentrale Werkzeug, um jeden einzelnen Kunden zu durchleuchten. Die Herausforderung bei dieser Transformation liegt in der Geschwindigkeit des Datenstroms. Unternehmen haben es heute mit mehr Daten aus mehr Quellen zu tun, die zudem schneller fließen als je zuvor. Viele der im Versicherungswesen genutzten Systeme und Services sind dem aber nicht gewachsen, weil sie weit vor dieser Entwicklung entstanden sind.

So ergab eine Umfrage von Deloitte UK, dass etwa 40 % der Kunden bereit wären, ihr Verhalten zu erfassen und diese Daten an Versicherer weiterzugeben, wenn sich so Versicherungsprämien präziser berechnen ließen. Aber wo würden diese Verhaltensdaten landen?

In derselben Umfrage gaben 42 % der krankenversicherten Kunden zwischen 24 und 35 an, dass sie sich einen Service wünschen würden, der potenzielle Probleme und Risiken erkennt und Unterstützung bietet. Was für Probleme? Welche Services? Dies sind neue Informationen, die auf zuverlässige Datenquellen gestützt sein müssen.

Telematik ist ein weiteres High-Speed-Datenbeispiel, das oft ins Spiel gebracht wird, wenn es um die Senkung von Kfz-Versicherungsbeiträgen geht. Aber um die Akzeptanz zu steigern, sollten die Versicherer prüfen, wie sie den Kunden die richtigen Informationen zum Thema bereitstellen könnten – zum Beispiel zu diesen Themen: „Wie kann ich den CO2-Ausstoß reduzieren?“ oder „Welche Gesundheits- und Sicherheitsrisiken werden durch meinen Lebensstil verstärkt?“

In diesem On-Demand-Webinar diskutieren wir, wie Best Practices bei der Datenverwaltung den Paradigmenwechsel in der Versicherungswirtschaft vorantreiben. Hier die wichtigsten Themen im Überblick:

  • Digitale Transformation und ihre Auswirkung auf das Versicherungswesen
  • Herausforderungen, aus einer digitalen Transformationsstrategie Wachstum zu generieren
  • Wie Data Governance helfen kann, Herausforderungen zu meistern und nachhaltige Agilität zu erzeugen
  • Der dynamisch-digitale Versicherer der Zukunft

>> Jetzt das On-Demand-Webinar anschauen

 


Trotz seiner jugendlichen Erscheinung vermarktet Michael Lonnon seit fast zwei Jahrzehnten auf Hersteller-, Partner- und Agenturebene Technologielösungen. Bei Stibo Systems ist er für die europaweite Vermarktung unserer Stammdatenlösungen verantwortlich und unterstützt zukunftsorientierte Unternehmen dabei, mithilfe ihrer Daten die Kundeninteraktion zu verbessern und den Umsatz zu steigern.


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