4 Arten, wie die Produktdatenverwaltung das Kundenerlebnis verbessern kann

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20. Juli 2017

Mit dem Begriff Produktdatenverwaltung bezeichnet man die technologiegestützte Zentralisierung, Strukturierung, Kategorisierung, Lokalisierung, Synchronisierung und Anreicherung von Produktdaten. Aber wussten Sie eigentlich, dass sich mithilfe von Produktdatenverwaltung auch das Kundenerlebnis signifikant verbessern lässt? Was Ihre Produktdaten mit dem Kundenerlebnis zu tun haben? Vorab nur so viel: eine ganze Menge.

PIM improves customer experience


Das belegt auch eine brandneue Untersuchung von Ventana Research. Hier die Fakten: 

  • Drei von fünf Unternehmen (61 %) führen die Verbesserung des Kundenerlebnisses bei sich auf den Einsatz zielgerichteter Technologien für die Produktdatenverwaltung zurück.
  • Bei der Argumentation für die Einführung einer Lösung für die Produktdatenverwaltung sind die häufigsten Begründungen das Streben nach mehr Kundenzufriedenheit und einem besseren Kundenerlebnis (61 %) 

Hier nun vier Arten, auf die Produktdatenverwaltung für zufriedenere Kunden sorgen kann:

1. Ihre Kunden haben Zugriff auf umfassende Produktdaten

Wenn ein Online-Käufer heute die gewünschten Produkt- oder Serviceangaben nicht gleich finden kann, ist er zum Wettbewerb weitergezogen, bevor Sie „Generation Z“ gesagt haben. Aber mal Hand aufs Herz: Wenn Sie die Maße eines Möbelstücks, das Material einer Jacke oder den Typ eines Steckers auf einer bestimmten Webseite nicht sofort identifizieren können, wie wahrscheinlich wäre es, dass Sie trotzdem dort kaufen?

Wenn Sie eine gute Lösung für die Produktdatenverwaltung implementiert haben, können Sie sicher sein, dass alle relevanten Daten stets aktuell, ausführlich und in konsistenter Form online verfügbar sind. Und das ist ein entscheidender Vorteil für Sie. Denn umfassende Produktdaten reduzieren die Abbruchrate beim Online-Shopping ganz beträchtlich und sorgen für ein angenehmeres Einkaufserlebnis.

(Mehr über die Bedeutung ausführlicher Produktdaten erfahren Sie im englischsprachigen Blog-Post „Information Management: You take some, they give some?“.) 

Selbst wenn Sie kein Direct-to-Consumer-Geschäftsmodell im Einsatz haben, sollten Sie den Einzelhandel und Ihre Vertriebskanäle mit hochwertigen Produktdaten versorgen, um das Kundenerlebnis besser steuern zu können. Dabei gilt: Je besser die Daten, desto mehr Kontrolle haben Sie über das Kundenerlebnis.

Bonus: Produktdatenverwaltung unterstützt Omni-Channel-Strategien. Das heißt, Ihre Produktdaten liegen in allen Kanälen in konsistenter Form vor, und zwar ganz gleich, ob die Verbraucher per Laptop, Tablet und Smartphone oder direkt im Geschäft auf die Informationen zugreifen. Das führt zu einem ebenso konsistenten wie starken Markenerlebnis

2. Ihre Kunden finden gleich im ersten Anlauf das richtige Produkt

Laut Augment werden 22 % aller retournierten Produkte zurückgegeben, weil der Artikel anders aussieht als erwartet, während in 23 % der Fälle der Kunde schlicht und einfach das falsche Produkt erhalten hat. Dabei hängt dieser zweite Punkt eng mit dem ersten zusammen. Denn eine bessere Datenqualität bedeutet auch, dass die Menge der inkonsistenten, veralteten oder einfach nur falschen Daten auf ein Minimum begrenzt werden kann. So erhält der Kunde mit größter Sicherheit das gewünschte Produkt, und die Zahl der Rücksendungen sinkt. Außerdem reduzieren Sie so Ihre Kosten und vermeiden Frustration auf Kundenseite.

Bonus: Wenn Sie Ihre Produktdaten mit Ihren Kundendaten verknüpfen, können Sie Up- und Cross-Selling-Möglichkeiten noch besser nutzen. 

3. Ihre Kunden erhalten einen besseren Service

Wenn Sie Ihre Produktdaten nahtlos und konsistent über alle Kanäle und Businesssysteme hinweg veröffentlichen, können interne Abteilungen wie Vertrieb, Marketing und Kundenservice sowie das Verkaufspersonal vor Ort jederzeit auf zuverlässige Angaben zum aktuellen Bestand, zu Lieferterminen, zur Verfügbarkeit in einzelnen Filialen sowie zu allen Farben, Größen und Modellen zugreifen. Und die Verbraucher sind heute überaus wissbegierig. Mithilfe einer Lösung für die Produktdatenverwaltung können Ihre Mitarbeiter einen besseren Kundenservice bieten, Verkaufshindernisse aus dem Weg räumen und Ihre Kunden über den gesamten Entscheidungsprozess hinweg begleiten – ob ein Verbraucher bei Ihrem Helpdesk anruft oder eines Ihrer Geschäfte aufsucht.

Bonus: Können Ihre Mitarbeiter jederzeit auf korrekte Daten zugreifen, verbessert das die Effizienz und die Workflows ganz erheblich. 

4. Ihre Kunden erhalten die neuesten Produkte, schneller

Produktdatenverwaltung verbessert nicht nur die Datenqualität, sondern optimiert auch die Geschäftsprozesse. So können Sie jeden einzelnen Aspekt aller Stammdatensätze deutlich schneller verwalten, wie Hierarchie, Struktur, Validierung, Freigabe und Versionierung sowie die Anreicherung mit Attributen, Beschreibungen, Dokumentationen und anderen relevanten Datenkomponenten. Auf diese Weise lassen sich neue Produkte schneller und deutlich einfacher aufnehmen. Office Depot zum Beispiel konnte die Produkteinführung so um 60 % beschleunigen.

Das bedeutet, dass Ihre Kunden bei Ihnen die neuesten und angesagtesten Produkte schneller finden können als beim Wettbewerb. Und das steigert die Kundenzufriedenheit, und in aller Regel auch die Kundentreue.

Bonus: Durch eine beschleunigte Produkteinführung sichert sich Ihr Unternehmen nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern auch finanzielle Vorteile (Mehr über die Vorteile einer schnelleren Produkteinführung erfahren Sie im englischsprachigen Blog-Post „Be Fast or Die Slow“.)

Das waren nur vier der Vorteile, die Sie sich mithilfe einer Lösung für die Produktdatenverwaltung sichern können. Falls Sie gerne mehr über die Systeme, Praktiken, Anforderungen und potenziellen Vorteile von Produktdatenverwaltung erfahren möchten, können Sie sich hier gratis den aktuellen, unabhängig erstellten Report von Ventana Research zu diesem Thema herunterladen: 

PIM report 2017 from Ventana Research

 



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