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Die ersten Schritte auf dem Weg zur Stammdatenverwaltung

Autor: Stibo Systems
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29. November 2016

Wenn Sie bei Google den Suchbegriff „Stammdatenverwaltung erste Schritte“ eingeben, werden Ihnen (zumindest in der englischen Version) 13.600.000 Treffer angezeigt. Kaum verwunderlich, dass viele Unternehmen sich alles andere als sicher sind, wie sie dieses Thema angehen sollen. Um hier für Klarheit zu sorgen, hat der Stammdatenexperte John Radcliffe die drei ersten entscheidenden Schritte auf dem Weg zu einer Stammdatenlösung definiert und sie in diesem Webinar vorgestellt. Diese wertvollen Informationen können Ihnen übrigens in jeder Projektphase helfen – ganz gleich, ob Sie dem Thema noch kritisch gegenüberstehen, ob Sie sich bereits zu einer Implementierung entschlossen haben oder ob bei Ihnen schon das eine oder andere Verwaltungsmodul implementiert wurde.

1) Geschäftsziele identifizieren und die Lösung darauf abstimmen

Abhängig von der Branche und anderen Faktoren hat jedes Unternehmen seine ganz eigenen Ziele und Visionen. Deshalb sollten Sie im ersten Schritt klar herausarbeiten, welche Ihre Ziele sind, wie diese sich weiterentwickeln sollen und wer für ihre Umsetzung die Hauptverantwortung trägt.

Schauen Sie sich dann die Ziele an und überlegen Sie, wo Ihre Alleinstellungsmerkmale liegen. Was sehen Sie als Ihre „starke Seite“? In der Regel läuft das auf einen der folgenden Punkte hinaus:

  • Kundenausrichtung: Wir möchten ein wirklich personalisiertes Kundenerlebnis mit klarem Mehrwert bieten.
  • Produktqualität: Wir haben das beste / die besten Produkt(e) am Markt.
  • Betriebliche Effizienz: Wir wollen dem Kunden den schnellsten und komfortabelsten Service zum bestmöglichen Preis bieten.

Wenn Sie das für Ihr Unternehmen klar umrissen haben, sollten Sie Ihr Stammdatenprojekt auf die sich daraus ergebenden Anforderungen abstimmen. Steht für Sie zum Beispiel das Thema Kundenausrichtung im Mittelpunkt, wäre es sinnvoll, bei der Planung Ihrer Stammdatenlösung die Kundendaten in den Mittelpunkt zu stellen. Sind für Sie betriebliche Effizienz oder Produktqualität wichtiger, sollten Sie sich verstärkt um die Produkt- bzw. Lieferantendaten kümmern.

Falls Sie Ihre Ziele und Visionen bereits vor über zehn Jahren definiert haben, wäre es vielleicht nicht die schlechteste Idee, diese zunächst auf den neuesten Stand zu bringen. Denn was Sie vor der digitalen Revolution in der Angelegenheit zu Papier gebracht haben, dürfte im Jahr 2020 allenfalls noch von nostalgischem Wert sein. Hier gilt: Nicht nur Stammdatenlösungen müssen sich kontinuierlich an veränderte Anforderungen anpassen, sondern auch die Zieldefinitionen von Unternehmen.

2) Die richtige Strategie und den geeigneten Ansatz wählen

Sie haben mithilfe von Stammdatenverwaltung schon viel erreicht und wollen das Modell jetzt auf andere Bereiche übertragen? Sie brauchen neue Impulse und eine klarere Ausrichtung für Ihr bestehendes Stammdatenprogramm? Das Thema ist völliges Neuland für Sie? Wo immer Sie derzeit auch stehen mögen, jeder dieser drei Ausgangspunkte (und alles, was dazwischen liegt) ist ein guter Ansatzpunkt.

Um den nächsten Schritt zu tun, sollten Sie exakt bestimmen, auf welcher Stufe der Stammdatenleiter sich Ihr Unternehmen befindet. Dabei kann Ihnen diese Erfahrungsskala helfen, die John Radcliffe entwickelt hat, als er noch für Gartner aktiv war. Identifizieren Sie Ihren aktuellen Kenntnis- und Erfahrungsstatus in Sachen Stammdatenverwaltung, definieren Sie Ihre Zielsetzung und sehen Sie dann, welche Lücke es auf dem Weg dahin zu schließen gilt.

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Quelle: http://bit.ly/295GlZi

Die Stammdatenstrategie sollte deutlich machen, wie eine Stammdatenlösung Ihre Geschäftsziele unterstützt und wie Sie den dazu erforderlichen Status erreichen können. 

3) Den geschäftlichen Nutzen quantifizieren und transparent machen

Sie können den Nutzen einer Stammdatenlösung in den schönsten Farben schildern, das Management wird trotzdem stets in erster Linie den ROI im Blick haben. Mit anderen Worten: Sie sollten den geschäftlichen Nutzen einer Stammdatenlösung und den durch sie zu erwartenden Return-on-Investment vorab glasklar herausarbeiten, um zum Erfolg zu kommen. Aber wie lässt sich der ROI einer Stammdatenlösung bestimmen? Das kann in der Tat eine ziemlich harte Nuss sein. Allerdings lässt sich der Wert einer solchen Lösung mithilfe dieser auf Kennzahlen basierenden Strategie absolut nachvollziehbar darstellen.

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Das Schöne daran ist, dass die Verantwortung für all diese strategischen und prozessbasierten Kennzahlen bei bestimmten Kollegen liegt. Darum sollten Sie zunächst diese Personen und ihre individuellen Vorgaben identifizieren. Sie werden schnell feststellen, dass mehr als nur einige der Herausforderungen, mit denen sie sich konfrontiert sehen, unmittelbar mit dem Thema Daten zusammenhängt. Sprechen Sie mit den Leuten. Fragen Sie, welche Probleme sie zu lösen haben, wo sie sich gerne sähen und wie sich die Probleme nach ihrem Dafürhalten lösen lassen. Bringen Sie alle relevanten Abteilungen an einen Tisch und involvieren Sie auch das Controlling. Mithilfe der Finanzspezialisten lässt sich nämlich definieren, welche Kosten die einzelnen Probleme verursachen und wie viel sich durch ihre Lösung einsparen ließe. So schaffen Sie sich eine schlüssige, nachvollziehbare Basis, um Ihre Planung erfolgreich vorzutragen. 

Und das wären sie schon, die ersten drei Schritte auf dem Weg zu einer effizienten Stammdatenlösung. Aber natürlich endet die Geschichte nicht an diesem Punkt. Es gibt nämlich noch fünf weitere Aspekte, die unbedingt Beachtung finden sollten. Mehr darüber erfahren Sie in unserem kostenlosen On-Demand-Webinar „MDM: Eight key things to get right“ von und mit John Radcliffe.

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