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5 Stolpersteine behindern die Digitale Transformation – Nummer 4 ist nicht ganz ohne, aber das bekommen Sie in den Griff

Autor: Stibo Systems
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20. März 2017

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Das Thema digitale Transformation steht bei vielen Unternehmen bereits seit einiger Zeit auf der Prioritätenliste.  Manche Firmen sind schon fast am Ziel der Reise angekommen, während andere gerade die ersten zaghaften Schritte unternehmen. So zeigt eine aktuelle Studie , dass lediglich 19 % der Unternehmen die digitale Transformation abgeschlossen haben oder diese zumindest gezielt vorantreiben. 34 % befinden sich in der Planungsphase und 47 % haben gerade erst begonnen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Aber schalten wir mal einen Gang zurück.  Was genau ist digitale Transformation eigentlich?  Zwar hat jedes Unternehmen seine ganz eigene Definition dieses Begriffs, der gemeinsame Nenner ist aber letztlich die Anwendung digitaler Technologien auf bestehende Prozesse und Strukturen.  Eine Firma, die ihre Prozesse digitalisiert, um die Effizienz zu steigern, absolviert aber nicht unbedingt auch einen Transformationsprozess.  Denn das würde bedeuten, nicht nur Prozesse zu ändern, sondern auch die eigene Denk- und Vorgehensweise – idealerweise mit dem Ziel, innovativer oder kreativer zu werden. 

Wie aber schafft es ein Unternehmen, eine solche Metamorphose zu vollziehen, und das auch noch in einem überschaubaren Zeitraum?  Schauen wir uns erst einmal ganz pessimistisch an, was alles ein Transformationsprojekt behindern könnte. 

In dem Report „Embracing a Digital Future“ identifiziert Dell Technologies fünf Stolpersteine, die eine digitale Transformation behindern. 

         1. Unzureichende Mittel und Ressourcen
         2. Zu wenig Unterstützung von der Firmenleitung
         3. Mangel an Knowhow und Erfahrung
         4. Die Unternehmensdynamik hemmende Technologien 
         5. Datenschutz- und Sicherheitsbedenken

Punkt 4 ist besonders interessant, da digitale Transformation auf Technologie basiert. Hat man aber Tag für Tag mit bestehenden Systemen und veralteten Infrastrukturen zu kämpfen, kann das die Umsetzung der digitalen Transformation im Unternehmen nachhaltig behindern. 

Andererseits schreibt McKinsey in einem aktuellen Artikel, dass Unternehmen, die das Thema digitale Transformation quasi im Eiltempo abhaken, das vor allem deshalb schaffen, weil hier „...digitale Technologien und Funktionen zur Prozessoptimierung integrativ und schrittweise implementiert werden, wodurch sich interne Prozesse ebenso nachhaltig verbessern lassen wie die Kundeninteraktion.“

Um dem Problem langsamer vorhandener Systeme zu begegnen, schaffen sich diese Pioniere eine flexiblere Architektur, welche die Entwicklung und Nutzung gemeinsamer Komponenten beschleunigt, so für mehr Konsistenz und Effizienz sorgt und gleichzeitig die Einbindung externer Lieferanten und Partner ermöglicht.  Kurz gesagt: Man muss einfach nur überalterte Systeme ausmustern und neue flexiblere Plattformen implementieren, die der Geschwindigkeit der Businessprozesse gewachsen sind. 

So sollte man allen CMOs, die in ihrem Unternehmen für die digitale Transformation zuständig sind, vor allem zwei Fragen stellen: In welche Art von datengesteuerten Technologien investieren Sie?  Welchen Mehrwert hoffen Sie, aus diesen Daten zu generieren? (Dies ist keine rhetorische Frage. Bitte hinterlassen Sie unten einen entsprechenden Kommentar).

Die meisten Verantwortlichen werden vermutlich antworten, dass sie in erster Linie neue Erkenntnisse über die Anforderungen ihrer Kunden zu gewinnen hoffen.  Aber auch Themen wie mehr Innovation, präzisere Forecasts, mehr Transparenz und personalisiertere Kundenerlebnisse stehen meist ganz oben auf der Wunschliste. Dazu benötigt man wirklich hochwertige Daten,  die man aber nicht erhält, wenn man einfach nur ständig neuen Müll ins System schaufelt.  Hochwertige, aussagekräftige Informationen setzen nämlich voraus, dass man die Verwaltung seiner Produkt-, Kunden- und Lieferantendaten sowie anderer kritischer Domains wirklich im Griff hat.  Aber das Thema Datenqualität hat natürlich einen eigenen Blogartikel verdient ... den finden Sie hier.

Neue Impulse für Ihr digitales Transformationsprojekt gewünscht? Stammdatenverwaltung könnte Sie weiter bringen. Schauen Sie sich einfach unser On-Demand-Webinar zum Thema an: How to Justify a Digital Transformation Using MDM.

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