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Internet der Dinge Teil I: Abkehr von der Tradition

Autor: Jesper Leth
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25. August 2016

IoT Data Management pt 1

Dieser Blog-Post ist Teil unserer Reihe zum Internet der Dinge (Internet of Things – IoT). Teil 2 finden Sie hier: Die Daten-Goldmine.

Traditionelle, zentralisierte Datenbanken werden auch in Zukunft im Bereich Businessanalyse eine Rolle spielen. Der Vormarsch des IoT legt aber nahe, dass wir schon bald in einer alles andere als zentralisierten Welt leben werden. So schätzt man, dass der Markt für IoT-Technologien bis 2025 ein Volumen von USD 3,9–11,1 Bio. erreicht haben wird1.  Diese Technologien versehen reale Produkte mit der Möglichkeit, über Sensoren oder online ihren aktuellen Status zu melden und mit anderen Geräten zu kommunizieren – all das über das vorhandene Internet. Das aber bedeutet, dass die Datenverwaltung sich von zentralen Speicherlösungen an die Netzwerkperipherie verlagern wird.

Bei Unternehmen, die das IoT nutzen, besteht zudem eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, dass Daten automatisch erfasst werden. Das liegt daran, dass sie die Datenverwaltung auf Geräteebene vollziehen, um so einen stetigen Datenfluss zu gewährleisten. Dabei werden die eingehenden Daten innerhalb der IoT-fähigen Architektur quasi in Echtzeit verarbeitet.

Aber sprechen wir darüber, warum traditionelle zentralisierte Datenbanken beileibe kein Auslaufmodell sind. Zwar werden bei diesem Vorgehen alle eingehenden Daten an der Peripherie erfasst und strukturiert, die eigentliche Integration erfolgt dann aber in der zentralen Datenbank des Unternehmens, wobei die Weitergabe kontrolliert erfolgt, sodass diese den Datenstrom problemlos bewältigen kann.

Plant Ihr Unternehmen ein IoT-Projekt, sollte dieses klar zweckgerichtet sein und dabei normale Daten-Governance-Richtlinien kritisch hinterfragen. Schließlich gilt es hier, neue Geschäftsmodelle und Datenstrukturen zu entwickeln. So sollte man die aktuellen Richtlinien bereits im Vorfeld analysieren, um die Qualität sowie eine korrekte Definition der Daten sicherzustellen. In dem Zusammenhang sollten auch Zugriffsrechte und Sicherheitsmaßnahmen auf den Prüfstand gestellt werden.

Viele dieser Punkte, die durchweg auf bestehenden Best-Practices basieren, sind selbstverständlich. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die fortschreitende IoT-Entwicklung Ihre Systeme mit einem höheren Datenvolumen und zahlreichen neuen Applikationen belastet. Damit steigen aber auch die Anforderungen an die Data-Governance-Tools und -Prozesse. Hand aufs Herz: Ist Ihr Unternehmen auf diese neuen Data-Governance-Herausforderungen vorbereitet?

Multidomain Master Data Management

 

 

 

1 Unlocking the potential of the Internet of Things, by McKinsey- http://www.mckinsey.com/business-functions/business-technology/our-insights/the-internet-of-things-the-value-of-digitizing-the-physical-world


For more than 20 years, Jesper Leth has been working with a wide range of IT activities, covering management, project management, coordination and more. Jesper’s goal always is to unfold business value, mainly by use of data, i.e. bridging data from new applications into BI applications, curving new data angles. This level of broad insight has directed Jesper into the IoT space, now working with Stibo Systems customers and helping them to find paths in linking IoT data and Master Data, which uncovers an enormous field of opportunities. Follow Jesper on:


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