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Diese 5 datenbasierten Projekte sollten Sie für 2018 vormerken

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4. Dezember 2017

Daten sind bekanntlich ein überaus wertvoller Aktivposten. Kaum verwunderlich also, dass viele Unternehmen Jahr für Jahr in neue und breiter gefächerte datenbasierte Projekte investieren, um mit deren Hilfe ihre Kunden besser zu verstehen.

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Da Businessanforderungen sehr unterschiedlicher Natur sein können, stellt sich allerdings die Frage, wo Sie 2018 bei Ihren Datenprojekten die Schwerpunkte setzen sollten. Werfen wir heute deshalb einen Blick auf fünf überaus wichtige aktuelle Themen in der Welt der Daten. Beginnen wir mit der DSGVO.

1) Sind Sie auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vorbereitet?  

In datenintensiven Branchen, z. B. bei Finanzdienstleistern, wird die steigende Flut der Kundendaten meist auf vorhandene isolierte Systeme verteilt. Das wiederum zieht zwei große Herausforderungen nach sich. Nr. 1: Wie kann man trotz zahlreicher Speicherorte diese Daten integrieren, um sich eine einheitliche Ansicht aller Kundenprofile zu verschaffen?

Die zweite Herausforderung lautet Compliance; denn wie soll man mit einer solchen fraktalen Infrastruktur bei steigenden regulatorischen Anforderungen nahtlose Compliance sicherstellen? Mehr dazu in unserem Artikel: 5 Gründe, warum sie mit Ihrer Data-Governance-Initiative scheitern könnten

Schon am 25. Mai 2018 tritt die DSGVO in Kraft. So befassen sich viele Unternehmen derzeit verstärkt mit dem Thema Datenverwaltung, um sich auf die zahlreichen Anforderungen dieser neuen EU-Verordnung vorzubereiten. 

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Zukunftsorientierte Unternehmen sehen dies als Chance, ihre bestehenden Datenstrukturen zu überprüfen und neue Datenverwaltungslösungen zu implementieren, die nicht nur Compliance ermöglichen, sondern auch die Transformation vorantreiben und die Servicebereitstellung für den Kunden optimieren.

Schauen wir uns in dem Zusammenhang mal das Thema Kundenerlebnis im Detail an. 


2) Eine durchgehend nahtlose Kundeninteraktion bieten 

Die Verbraucher von heute erwarten über alle Kommunikations- und Interaktionskanäle hinweg dieselbe hohe Servicequalität. So liegt bei den datenbasierten Projekte das Bestreben, ein konsistentes Kundenerlebnis zu schaffen fast gleichauf mit mehr Compliance. 

Da sich das nur erzielen lässt, wenn man über eine echte Rundumansicht seiner Kunden verfügt, integrieren viele Finanzdienstleister dieses Element der Datenverwaltung mit ihren Daten-Compliance-Projekten. 

Im Einzelhandel geht es eher darum, ein nahtloses Omnichannel-Verkaufsmodell zu gestalten, indem man alle Online- und Offline-Kanäle in ein nahtloses Kundenerlebnis integriert. Gleichzeitig nutzen Einzelhändler die Datenverwaltung, um durch bessere Vernetzung von Kunden, Lieferanten und Partnern den Umsatz zu steigern und auch in den veränderlichen Märkten von heute das Risiko zu reduzieren. 

Aber auch im Einzelhandel hat man Synergien entdeckt. Während Finanzdienstleister bei ihren Datenprojekten die Bereiche Kundenerlebnis und Compliance kombinieren, integriert man hier Kundenerlebnis und personalisierte Interaktion.


3) Die Verbraucher setzen heute Personalisierung voraus

Eine Salesforce-Studie von Dezember 2016 deckte auf, dass über 70 % der Verbraucher von Marken erwarten, dass diese ihre Anforderungen verstehen und vorausahnen. In dem Zusammenhang empfehlen wir die Lektüre des Salesforce-Reports „State of the Connected Customer“

Verbraucher gehen heute davon aus, dass Unternehmen mit ihrer Kundenhistorie und ihren spezifischen Präferenzen vertraut sind – ein Trend, der 2018 noch viel stärker in den Mittelpunkt treten wird. 

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Gewiss hat man auch früher schon erwartet, einen persönlichen Service zu erhalten, aber das bezog sich nur auf den Einkauf vor Ort. Heute erwarten Verbraucher dieselbe Servicequalität auch in allen digitalen Kanälen. Dabei sollten diese Services aber direkt mit Ihren Shops vernetzt sein; denn wenn ein Online-Kunde sein Produkt lieber persönlich abholen möchte, sollte der Artikel in der entsprechenden Filiale auch vorrätig sein. 

Die nötigen Instrumente, um ein durchgehend personalisiertes Markenerlebnis zu bieten, liegen in den Kundendaten und den Erkenntnissen, die sie ermöglichen. Aber Kundendaten sind nicht der einzige relevante Bereich, auch Gerätedaten werden immer wichtiger, womit wir beim Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) angekommen wären.


4) Das IoT bietet neue Möglichkeiten, Daten zu generieren 

Immer mehr Geräte sind mit Netzwerken verbunden und kommunizieren miteinander. Dieses Internet der Dinge bietet uns damit einerseits noch mehr Möglichkeiten, Daten zu generieren; andererseits stellt es uns aber auch vor weitere Herausforderungen, wenn es darum geht, diese Daten geschäftlich zu nutzen. 

Der Wert dieser Daten liegt in den Erkenntnissen, die sie bieten. So wird beispielsweise vorausschauende Wartung möglich, wenn man ein Gerät über einen bestimmten Zeitraum überwacht und so exakt nachvollziehen kann, wie es läuft (oder eben nicht läuft). Das verschafft Unternehmen nicht nur die nötigen Informationen, um fundierte Entscheidungen zu treffen, sondern steuert auch die Daten bei, die letztlich als Basis für AI-Lösungen dienen können. 


5) Bereiten Sie sich auf Artificial Intelligence vor

Laut einer Gartner-Umfrage waren 59 % der teilnehmenden Unternehmen zum Zeitpunkt der Erhebung noch damit beschäftigt ihre AI-Strategien zu planen und zu strukturieren, während die verbliebenen 41 % bereits entsprechende Pilotprojekte oder sogar finale AI-Lösungen implementiert hatten. 

Die Fähigkeit, die Entscheidungsfindung durch maschinelles Lernen und Algorithmen zu unterstützen, kann für viele Unternehmen transformatives Potenzial haben. Das mag für die meisten von uns noch Zukunftsmusik sein, viele Entscheider haben aber bereits in entsprechende Datenverwaltungsprojekte investiert, um sich das nötige Daten-Ökosystem für künftige Entwicklungen und mehr Umsatzwachstum zu schaffen. 

Damit wären wir am Ende unserer Liste angelangt. Aber natürlich gibt es noch viele andere Gründe, aus denen Unternehmen heute immer mehr Augenmerk aufs Thema Datenverwaltung legen. 

Fazit: Bei den bedeutsamsten Projekten für 2018 geht es darum, die Kontrolle über die Stammdaten des Unternehmens zu verbessern. Warum? Weil sich auf diese Weise Kundenservice, interne Abläufe und Compliance verbessern lassen, was letztlich auch die Umsätze steigen lässt.

Falls das auch Ihre Ziele sind, sollten Sie jetzt aktiv werden.


Michael commercialise des solutions technologiques depuis près de deux décennies au niveau des fournisseurs, des partenaires et des agences. Chez Stibo Systems, Michael est responsable de la commercialisation de nos solutions MDM à travers l'Europe, à ces entreprises qui sont confrontées à la capacité d'utiliser leurs données pour améliorer l'engagement des clients et augmenter les ventes.
Despite his youthful appearance, Michael has been marketing technology solutions for nearly two decades at vendor, partner, and agency level. At Stibo Systems, Michael is responsible for marketing our MDM solutions across Europe, to those enterprise businesses who are challenged by the ability to use their data to improve customer engagement and increase sales.
Trotz seiner jugendlichen Erscheinung vermarktet Michael Lonnon seit fast zwei Jahrzehnten auf Hersteller-, Partner- und Agenturebene Technologielösungen. Bei Stibo Systems ist er für die europaweite Vermarktung unserer Stammdatenlösungen verantwortlich und unterstützt zukunftsorientierte Unternehmen dabei, mithilfe ihrer Daten die Kundeninteraktion zu verbessern und den Umsatz zu steigern.


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