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Warum Darth Vader Stammdatenverwaltung genutzt haben muss

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9. Mai 2018

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Star Wars und Stammdatenverwaltung.
Ganz recht, Ihre beiden Lieblingsthemen in einem Blog-Post!

Und es wird sogar noch besser. Genauer gesagt, werden wir über den Todesstern sprechen, die gigantische Kampfstation des Imperiums mit ihrem planetenpulverisierenden Superlaser. Wer Star Wars gesehen hat, wird bestätigen, dass der Todesstern eine Meisterleistung der Ingenieurskunst ist. Für den Bau des zweiten Todessterns mit seinen gut 160 Kilometern Durchmesser wurden schließlich 1.000.000.000.000.000 Tonnen Stahl eingesetzt. Ganz fraglos, ein überaus anspruchsvolles Bauprojekt. Dennoch schaffte es das Imperium, nicht nur einen Todesstern zu bauen, sondern gleich zwei. Wobei das zweite Exemplar in nur vier Jahren zusammengeschraubt wurde.

Das heißt, das Imperium muss ein hoch entwickeltes Datensystem genutzt haben, vermutlich sogar Big Data-Technologien ... da ist sich Matt Whitney ziemlich sicher. Denken Sie nur mal darüber nach. Für so ein Monsterding braucht man doch eine eigene Produktionsstätte, oder? All diese Teile passgenau zu diesem Meisterstück des technologischen Terrors zusammenzufügen, war ganz sicher das größte 3D-Puzzle, das diese weit entfernte Galaxie je gesehen hat. Bauprojekte dieser Größenordnung stellen zudem höchste Anforderungen an die Koordination sowie die Verwaltung von Prozessen, Mitarbeitern, Materialien und Ressourcen. Um so etwas zum Erfolg zu führen, muss einfach eine absolut nahtlose Datenverwaltung gewährleistet sein.

Koordination von 1.179.293 Mitarbeitern auf der Fläche von 879 Millionen Empire State Buildings.

Etwas so Komplexes zu bauen wie einen Todesstern, ist an sich schon bemerkenswert (andere scheitern bereits an Flughäfen), die eigentliche Herausforderung liegt aber in der Verwaltung des täglichen Betriebs. Ohne eine Lösung für die Stammdatenverwaltung könnte der Todesstern nämlich nicht mal eine Silvesterrakete abfeuern.

Die Zahlen sprechen dabei für sich: Haarsträubende 1.179.293 Vollzeitkräfte wären nötig, nur um den Betrieb des Todessterns aufrechtzuerhalten. Und darin sind Putzkolonne und Kantinenpersonal noch nicht mal enthalten. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie müssten den entsprechenden Dienstplan in Excel anlegen ... Ganz zu schweigen von der Erfassung der Qualifikation und Einsatzorte der Mitarbeiter, der Zugangsberechtigungen sowie der Gehaltszahlungen (so es die denn gab ...)

Neben den Mitarbeiterdaten wären für die Verwaltung des Todessterns aber auch Standortdaten von größter Bedeutung gewesen. Schließlich war der Todesstern in zahlreiche Zonen unterteilt, die jeweils von einer sogenannten Brücke gesteuert wurden. Zudem gab es spezifische Sektoren für bestimmte Funktionsbereiche wie Militär, Sicherheit, Service und Technik. Mit anderen Worten: genau die Umgebung, in der isolierte Datensilos prächtig gedeihen.

Aber vergessen wir nicht die Ersatzteile. Ich denke, die werden sie doch wohl selbst produziert haben müssen. Woher wussten sie, was gerade benötigt wurde? Dazu ist ein System mit ausführlichen Informationen zu allen Teilen des Todessterns erforderlich (bei einem Objekt von der Größe des Mondes wohl nicht gerade wenig), das ZUDEM Angaben zu deren Lebensdauer, Fehlerrisiken und anderen Parametern umfasst. Obendrein hätte man hier die Stammdaten mit Big Data-Technologie integrieren müssen, um all diese Daten analysieren und so voraussagen zu können, welche Teile zu welchem Zeitpunkt benötigt würden.

Auch die Verwaltung und Logistik des Ersatzteillagers wäre ohne eine effiziente Lösung kaum denkbar gewesen. Die richtigen Teile zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bereitzustellen, muss für den täglichen Betrieb absolut essenziell gewesen sein. Bedenkt man dann noch die Größe des Todessterns – das Ding hatte Platz für 879 Millionen Empire State Buildings, und das war nur die kleine Ausführung – hätten Fehllieferungen die Workflows des Imperiums und die Funktionen des Todessterns nachhaltig beeinträchtigen können.

Lektion gelernt? Gewähren Sie niemals einem Droiden Datenzugriff!

Aber wie dem auch sei, ich denke, wir können davon ausgehen, dass das Imperium auf dem Todesstern die Stammdatenverwaltung ziemlich gut im Griff hatte.

Dummerweise wurden dabei einige wenige, aber leider sehr wichtige Aspekte der Stammdatenverwaltung vernachlässigt, z. B. Data Governance. Hätte das Imperium seine Stammdaten mit Workflows für proaktive Data Governance geschützt und zudem klare Zugangsberechtigungen implementiert, hätte Prinzessin Leia nicht so einfach die Baupläne des Todessterns stehlen können, was dann ja später zu dessen Zerstörung führte. Außerdem hätte R2D2 dann nicht die Steuerung der Müllpresse übernehmen und damit Luke Skywalker sowie seinen Freunden das Leben retten können.

Aber ich denke, es war schon besser, dass das Imperium keine echte Stammdatenlösung zur Verfügung hatte. Andererseits, die Saga ist noch nicht abgeschlossen. Vielleicht haben die Brüder in der nächsten Folge ja ihre Datenlektion gelernt ...

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