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Wie Sie mit einer Master Data Management-Lösung locker das „Game of Thrones“ gewinnen – Teil 2

Autor: Stibo Systems
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5. November 2014

In unserem letzten Blogbeitrag  Wie Sie mit einer Master Data Management-Lösung locker das „Game of Thrones“ gewinnen – Teil 1 haben wir einige der Parallelen zwischen dem, was auf dem fiktiven Kontinent Westeros in Game Of Thrones und in heutigen realen Unternehmen schief gehen kann, aufgezeigt. Hier in Teil 2 stellen wir weitere Ähnlichkeiten vor : 

Autokratische Besitzverhältnisse

Game Of Thrones:
Westeros steht im Besitz und unter der Herrschaft des Eisernen Throns in Königsmund, der von oben herab und mangelhaft organisiert den gesamten Kontinent regiert. Opposition bietet natürlich das erfolgreiche freie Heer von Daenerys Targaryen, dessen Angehörige Wissen und Freiheit unter Verantwortung ihr Eigen nennen.

Unternehmen:
Wer ist in den meisten Unternehmen Eigentümer der Datenstrategie? Allzu oft lautet die Antwort: Die IT-Abteilung. (Nicht, dass man alle IT-Abteilungen gleich mit dem verabscheuungswürdigen, inzwischen toten König Joffrey oder den anderen Lennistern vergleichen sollte!) Dahinter steckt häufig ein mangelndes Bewusstsein in der Geschäftsleitung; die meisten Top-Manager sind sich einfach nicht im Klaren, dass das Datenmanagement alle im Unternehmen angeht. Die Beschränkung der Datenverantwortlichkeit auf einen einzigen Unternehmensbereich – statt der Einführung einer zentralen und vor allem offenen Data Governance für alle – beeinträchtigt die Wirksamkeit jeder Datenstrategie.

Unterschätzung von entfernten, externen Risiken

Game Of Thrones:
Gefahren aus der Ferne, beispielsweise die Wildlinge und die Weißen Wanderer hinter der Mauer und nicht zuletzt Daenerys Targaryen und ihr wachsendes Heer jenseits des Meeres, werden unterschätzt, weil sie weit weg erscheinen. Westeros und insbesondere Königsmund wiegen sich in ihrer abgeschlossenen Welt in falscher Sicherheit. Doch das Ignorieren oder einfache Ausblenden der Bedrohungen von außen stellt eine Gefahr für Westeros dar.

Unternehmen:
Zu viele Unternehmen unterschätzen die Konkurrenz aus der Ferne ganz einfach, weil sie weit weg scheint. So verweigern sie sich dem internationalen Wettbewerb. Ob sie wollen oder nicht, dank der technologischen Entwicklung rückt die Konkurrenz immer näher. Auch Unternehmen, die zu Hause traditionell immer erfolgreich waren, müssen die externen Risiken erkennen und sich entsprechend anpassen. Zugleich darf sich kein Unternehmen mehr hinter seinen eigenen Mauern sicher fühlen – das wäre eine Illusion. Was nützt es, wenn die Datenqualität hinter dem eigenen Schutzwall hoch ist, wenn von außen, z. B. von den Lieferanten, massenhaft fehlerhafte Daten einströmen?

 GoT External risks_Part 2

Stellen Sie sich vor…
... dass Westeros eine Master Data Management-Lösung einführt, um den Informationsfluss auf dem gesamten Kontinent zu in den Griff zu bekommen. Plötzlich würden die Menschen erkennen, dass die wahre Gefahr nicht etwa der entblößte halbkönigliche Zwerg Tyrion Lennister ist, den Cersei Lennister mit ungeheurem Kraftaufwand zu vernichten sucht. Und es sind auch nicht die letzten überlebenden Mitglieder der Familie Stark, die so gnadenlos gejagt werden. Nein, die größte Bedrohung scheint plötzlich aus dem Norden zu kommen, wo sich ein potenziell zerstörerisches Heer formiert. Vielleicht lauert die Gefahr aber auch innerhalb des Kontinents und kommt von Stannis Baratheon und seiner roten Priesterin Melisandre? Oder wie steht es um den gerissenen Petyr „Kleinfinger“ Baelish, dem offenbar der Tod König Joffreys zuzuschreiben ist?

Eine intelligente MDM-Lösung würde solche Informationen mit anderen Informationen abgleichen – zum Beispiel mit der Tatsache, dass Daenerys Targaryen auf der anderen Seite des Meeres ein riesiges Heer mobiliert hat. Durch das Zusammenführen und Inbezugsetzen von Informationen wären die Behörden von Westeros wahrscheinlich in der Lage, eine versöhnliche Strategie gegenüber Daenerys zu entwickeln, deren Heer die einzige Rettung in einer Schlacht gegen das sein könnte, was „hinter der Mauer“ droht.

Sicher können Sie sich gut vorstellen, dass wer Zugang zu Informationen hat und die Fähigkeit besitzt, daraus sein strategisches Handeln abzuleiten, es verdient hätte, auf dem Eisernen Thron zu sitzen, und dass Westeros mit einem Informationssystem auch ein gut funktionierender, erfolgreicher Kontinent wäre.

„Für jede Aufgabe gibt es ein Werkzeug, und für jedes Werkzeug gibt es eine Aufgabe.“ Tywin Lennister

Unternehmen, die sich mit ineffizienten Informationssystemen und isolierten Strategien herumschlagen, erleben hoffentlich nicht so lebensbedrohliche Probleme wie die Figuren in Game Of Thrones. Im heutigen Wettbewerb hinterher zu hinken, kann jedoch schnell den Untergang bedeuten. Unternehmen mit gut funktionierenden Lösungen für das Informationsmanagement sind diejenigen, die über Wissen und Einsichten verfügen. Sie entwickeln Visionen, arbeiten effektiv und bewegen sich agil und werden letztendlich diejenigen sein, die die Schlacht um loyale Kunden gewinnen. 

 

Autoren: Erasmus Holm & Justine Rodian



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